Atelier Hammerl Dannenberg | Lindenmuseum Stuttgart
Atelier Hammerl & Dannenberg inszeniert Räume, Hotels, Ausstellungen, Museen, Objekte, Restaurants, Geschichte, Firmen und Inhalte
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Lindenmuseum Stuttgart

Die Hinführung der Besucher beginnt bereits im öffentlichen Stadtraum am Hegelplatz. Eine Stele als Landmarke steht im Zentrum der Blickachsen der sich hier treffenden Straßen. Sie erregt die Aufmerksamkeit der Passanten und der Autofahrer. Ihre dynamische Grundrissform ist auf den Museumseingang gerichtet. Vom Hegelplatz werden die Gäste über eine schräge Ebene direkt bis an den Eingang geleitet. Durch diese Geste wird die Aufmerksamkeit der Passanten auf den Museumseingang gelenkt. Diese Fläche lädt durch einen grafisch gestaltet Sitzstein zum Verweilen ein. Unmittelbar vor dem Eingang befindet sich zusätzlich eine Infotafel. Unmittelbar im Eingangsbereich befindet sich das zentrale Element: Erde in Form eines leuchtenden Kunstwerkes. Es wird ein kompletter Durchblick vom Shop und Restaurant zu diesem Kunstwerk im Eingang geschaffen. Von hier führt die Blickachse  direkt auf die zentrale Info- und Kassenbar mit Wegeleittafel. Das Foyer soll als klarer, architektonischer Raum wahrgenommen werden. Wandoberflächen werden modern und glatt geputzt und geschliffen. Die architektonischen Wandflächen werden durchgehend weiß gestrichen. Einziger Farbakzent sind die Theke und die Leuchtkästen. Der Besucher wird  durch das vertikale Lichtelement im Treppenauge in die einzelnen Ausstellungsebenen nach oben geführt. Diese Lichtsäule dient der Orientierung und vermittelt einführendes  Wissen. Die bestehenden Wandleuchten werden durch eine 20cm über dem Boden laufenden Lichtkontur ergänzt. Auf den beiden Antrittsebenen im 1. und 2. OG fällt der Blick auf die Installation zweier weiterer Leuchtkästen als Auftakt der Ausstellungseinheiten. Unterstützend wird jeweils ein zentrales Exponat platziert. Im Mittelbereich ist ein Sitzelement  geplant. Über der Sitzgruppe sollen jeweils Pendelleuchten gehängt werden. Die Raumtitel werden aus hochwertigen Bronze- oder Metalllettern über die Eingänge gesetzt.  Angedachtes grafisches Konzept sind verschiedene, großformatige Portraits der verschiedenen Völker dieser Welt. Somit begrüßen uns die Menschen im Eingangsbereich und führen uns in ihre Länder und Kontinente.

FACTS

LAGE
Lindenmuseum, Stuttgart

KUNDE
Lindenmuseum, Staatliches Museum für Völkerkunde

UMFANG
Wettbewerbsbeitrag, 2. Preis

BAUKOSTEN
150.000

FLÄCHE
750 qm

PLANUNGSZEIT
2008

PROJEKTLEITER
Tanja Hammerl, Achim Dannenberg