Atelier Hammerl Dannenberg | Liebesleid und Lust, Fernsehfilm
Atelier Hammerl & Dannenberg inszeniert Räume, Hotels, Ausstellungen, Museen, Objekte, Restaurants, Geschichte, Firmen und Inhalte
Atelier Hammerl Dannenberg, Architektur Design München, Tanja Hammerl Szenografin München, Achim Dannenberg Architekt München, Architektur und Ökologie, Hospitality, Architektur als Marketingfaktor, Ausstellung Planung, Ausstellungsgestaltung, Ausstellung Gestaltung, Corporate Design München, Corporate Design Konzept, Hotel Konzept, Hotelplanung, Hotelkonzepte, Hotel Planer Hotel, Innenraum Design, Innenraumplanung, Innenraumdesign, Wellness Hotel Design Wellness Konzepte, Wellnessplanung
20229
single,single-portfolio_page,postid-20229,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,vertical_menu_transparency,vertical_menu_transparency_on,content_with_no_min_height,select-theme-ver-2.2.1,wpb-js-composer js-comp-ver-4.2.3,vc_responsive

Liebesleid und Lust, Fernsehfilm

Der Titel mag konstruiert klingen und die Geschichte ist nicht neu. Hanna ist Schauspielerin, Mitte zwanzig und eine impulsive junge Frau. Wenn ihr danach ist, löst sie am Abhang die Handbremse und braust mit ihrem Cabrio drauf los; mal sehen, wohin die Reise geht. Hanna braucht den Kick; ihr Leben ist ein Tanz am Abgrund. Ursache ist ein Kindheitstrauma: Seit einst ihre Schwester an den Folgen eines Unfalls starb, hat sie Schuldgefühle; Ella war Papas Liebling, Hanna hatte ihr den Tod gewünscht. Sie kommt erst zu sich, als sie sich in ihren Therapeuten verliebt; die letztlich negative Erfahrung öffnet ihr die Augen für das Glück, das die ganze Zeit zum Greifen nahe war.

Amelie Frieds Romanvorlage, wie üblich von Ehemann Peter Probst zum Drehbuch umgearbeitet, ist voll und ganz auf die weibliche Hauptfigur ausgerichtet.

Gerade zu Beginn klingen die Dialoge mitunter zu sehr nach gedrucktem Papier, und die erotischen Szenen wirken ziemlich hölzern. Aber Julia Dietze, von Regisseur Ulrich Zrenner ansonsten hervorragend geführt, fegt mit ihrem federleichten Spiel zwischen mädchenhafter Naivität und fraulicher Raffinesse alle Einwände hinweg. Und das furiose Finale, bei dem sich der Film endgültig zur Theatralik bekennt, entschädigt ohnehin für einige Momente, in denen der Tiefgang bloß vorgegaukelt war.

FACTS

GENRE
Komödie

REGIE
Ulrich Zrenner

DREHORTE
München und Umgebung

UMFANG
Studiobauten, Originalmotive, SFX

PLANUNGSZEIT
2006

SZENENBILD
Tanja Hammerl

LINK
zum Trailer