Atelier Hammerl Dannenberg | JUGENDHERBERGE KREUTH
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JUGENDHERBERGE KREUTH

Mit der Sanierung und Modernisierung der öffentlichen Gästebereiche in der Jugendherberge Kreuth sollte die Rezeption zu einer zentralen Bar im Eingangsbereich erweitert werden. Gleichzeitig sollten die Lounge, der Empfangsbereich sowie der Speise und Seminarbereich erneuert werden. Im Zuge der Arbeiten wurden Durchbrüche zwischen Lounge und Speisesaal hergestellt. Ferner musste der Fluchtweg aus den Obergeschossen brandschutztechnisch gesichert werden.

 

Als durchgängiges Motiv wurden in der Gestaltung der Oberflächen Anleihen an der traditionellen Architektur am Tegernsee genommen. Zentrales Element ist eine als Kamin erstellte, geflieste Heizwand mit einer  modernen Interpretation von Bauernmalerei. Die Blüten des Motivs tragen internationale Patterns, die die Internationalität der Jugendherbergen widerspiegeln.

 

Die Lounge und der Bereich der Speiseausgabe wurden bewusst dunkel gestaltet und wechseln sich mit den hellen freundlichen und farbigen Bereichen beim Empfang, im Speisesaal und in der Kiem-Pauli-Stube ab. Weitere alpine Motive wie rote Bergseile wurden für Leuchtenkabel und als Zeitungselement eingesetzt. Die Jugendherberge wurde ursprünglich zu Ehren des Volkssängers und Liedersammlers Kiem Pauli 1962 errichtet. In der traditionellen Kiem-Pauli-Stube wurden historische Fotografien und Ölgemälde des Volkssängers gesammelt und inszeniert.

 

Das ebenfalls neu entwickelte Wegeleitsystem basiert auf traditionellen Wanderschildern und den Wegzeichen und Wegmarkierungen mit farbigen Grundformen als Orientierungszeichen. Zusätzliche Angaben zur Höhe, Geokoordinaten, Schrittzahlen, Entfernungen in Millimetern, etc. machen das Wegeleitsystem zu einer unterhaltsamen Wanderung durch das neu gestaltete Haus.

FACTS

AUFTRAGGEBER / KUNDE
Deutsches Jugendherbergswerk

LAGE
Kreut/Scharling (D)

UMFANG
Innenarchitektur und Grafik

FLÄCHE
ca.400 m²

BAUKOSTEN
ca. 430.000.-€ (Kgr 300, 400,700)

PROJEKTBEGINN
2013

STATUS
Fertigstellung 4/2014

PROJEKTBETEILIGTE
Achim Dannenberg, Tanja Hammerl, Felix Seyfarth